Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zerstört gegnerisches Drohnenzentrum

24.06.2026 14:27 Uhr
14:27 Uhr
Kiewer Kräfte benutzen Zivilisten als Schutzschilde in Krasny Liman in der DVR
Ukrainische Kämpfer missbrauchen die Einwohner von Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) bei ihrem Rückzug als lebende Schutzschilde. Das berichtete ein russischer Kommandeur mit dem Rufnamen Jupiter gegenüber der Agentur RIA Nowosti.
Aus diesem Grund "konnten wir kürzlich bei einem Einsatz in der Stadt keine Kleinwaffen einsetzen, um den Gegner außer Gefecht zu setzen", sagte der Offizier. Erst als russische Soldaten den Zivilisten zuriefen, sie sollten sich hinlegen, konnte der Einsatz gegen das ukrainische Militär fortgesetzt werden.
Die Stoßtrupps des russischen Truppenverbands West bekämpfen in Krasny Liman weiterhin verstreute Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, wie das Verteidigungsministerium in Moskau in seinem Frontbericht vom Mittwoch bekanntgibt.
13:47 Uhr
Polnischer Politiker: Alle Ukrainer müssen zurück in ihre Heimat
Es sei an der Zeit, ein Programm zur Rückführung von ukrainischen Bürgern aus Polen in die Ukraine zu starten, erklärte der polnische Sejm-Abgeordnete Janusz Kowalski. "Alle sollten dorthin zurückkehren", stellte der Politiker klar.
Kowalski hat auch Kiew mehrfach für die Verherrlichung der ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) kritisiert, die an dem Massaker von Wolhynien gegen ethnische Polen im Jahr 1943 beteiligt gewesen war.
Zuvor hatte das polnische Magazin Wprost berichtet, dass Ukrainern in Polen zunehmend der vorübergehende Schutzstatus verweigert werde.
13:17 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Die Einheiten des Truppenverbands Nord brachten im Zuge der offensiven Gefechtsführung die Ortschaft Iwolschanksoje im Gebiet Sumy unter eigene Kontrolle.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.455 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein BRAWLR-Flugabwehrraketensystem aus US-Produktion
- 51 Fahrzeuge
- elf Artilleriegeschütze
- sechs gepanzerte Kampffahrzeuge
- sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
- neun Drohnenleitstellen
- vier ferngesteuerte Roboterkomplexe.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 14 Lenkbomben und 584 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
12:26 Uhr
Gebiet Saporoschje: Stromausfälle in weiten Teilen nach ukrainischen Angriffen
Ukrainische Angriffe haben in der vergangenen Nacht Stromleitungen im Raum Saporoschje erheblich beschädigt, wodurch es größtenteils zu massiven Stromausfällen gekommen ist. Dies gibt der Gouverneur Jewgeni Baliziki auf Telegram bekannt.
Laut dem Beamten sind derzeit die Reparatur- und Wiederherstellungsarbeiten zur Stabilisierung der Netzspannung im Gange.
11:37 Uhr
Frontbericht: Zentrum für unbemannte Systeme der ukrainischen Streitkräfte zerstört
Im Zuge der Spezialoperation in der Ukraine haben die russischen Truppen einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 143 Orten durchgeführt. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Das Verteidigungsministerium in Moskau gibt das in seinem Frontbericht vom Mittwoch bekannt.
Wie es heißt, wurde beim Angriff das Zentrum für unbemannte Systeme der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Außerdem seien Energieanlagen, Munitions- und Treibstofflager, Werkstätten für die Produktion und Lagerung von Langstreckendrohnen sowie temporäre Truppenstandorte getroffen worden.
11:27 Uhr
Militäranalyst: Russische Streitkräfte in Krasny Liman weiterhin auf dem Vormarsch
Russische Truppen rücken in Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) unbeirrt vor und räumen die nordwestlichen Außenbezirke der Stadt. Der Militärexperte Andrei Marotschko berichtete dies gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.
"Die Dynamik ist sehr gut", sagte der Experte. Er rechne damit, dass die russische Armee in naher Zukunft den Nordosten der Stadt – die sogenannte Grauzone – vollständig befreien und im Waldgebiet westlich von Krasny Liman vorrücken würde.
Ferner gab Marotschko an, russische Einheiten hätten auch in der Nähe der Ortschaft Stary Karawan, südwestlich von Krasny Liman, Fortschritte erzielt.
10:41 Uhr
Russische Truppen setzen Kiewer Kräfte in Konstantinowka in der DVR weiterhin außer Gefecht (Video)
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt auf Telegram Aufnahmen von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR), wo Kiewer Kräfte derzeit eingekesselt sind. Wie es heißt, drängen Artilleristen des Truppenverbands Süd gemeinsam mit Drohnenpiloten den Gegner aus seinen Deckungen und zerstören das Kampfgerät beim Versuch, in die Stadt einzudringen.
10:01 Uhr
Tote und Verletzte bei ukrainischem Angriff auf Gebiet Nischni Nowgorod
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Nischni Nowgorod wurden zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt. Dies gibt der Gouverneur Gleb Nikitin bekannt.
"Ich spreche den Familien und Freunden der Todesopfer mein Beileid aus", schreibt der Beamte in einem auf der Plattform Max veröffentlichten Post. Die Behörden würden ihren Familien Unterstützung zukommen lassen.
Die Verletzten würden derzeit in einem Krankenhaus medizinisch versorgt.
Laut dem Gouverneur habe die Luftverteidigung in der Nacht 23 Drohnen über dem Gebiet abgeschossen. Trümmerteile hätten eine Industrieanlage, mehrere Autos und Wohngebäude beschädigt.
Wie Nikitin weiter betont, habe der Gegner keine kritischen Schäden an der Infrastruktur verursachen können. Die zuständigen Dienste sind vor Ort im Einsatz.
09:25 Uhr
Sewastopol nach ukrainischem Drohnenangriff vorübergehend ohne Strom
In Sewastopol auf der russischen Halbinsel Krim ist der Strom ausgefallen. Die Ursache seien ukrainische Angriffe auf Energieanlagen gewesen, teilt der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, mit.
"In den betroffenen Einrichtungen gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen", schreibt der Beamte in einem auf der Plattform Max veröffentlichten Post. Spezialisten seien dabei, das Ausmaß der Schäden zu ermitteln, und setzten alles daran, die Stromversorgung wiederherzustellen.
Den Stadteinwohnern werde empfohlen, den Akku ihrer Mobilgeräte zu schonen und diese nur für Notfallkommunikation zu nutzen. Darüber hinaus sollten Hintergrund-Apps deaktiviert und die Bildschirmhelligkeit reduziert werden.
Für die Kindergärten der Stadt gelten laut dem Gouverneur Sonderöffnungszeiten.
08:38 Uhr
Ukrainisches Militär terrorisiert weiterhin Zivilisten im Grenzgebiet Belgorod
In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen 67 Ortschaften im russischen Gebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten und Artillerie angegriffen. Kiewer Kräfte setzten mindestens 139 Drohnen gegen zivile Ziele ein. Dies gibt der lokale Krisenstab auf Telegram bekannt.
Wie es heißt, kam ein Zivilist im Dorf Priwetny bei der Drohnenattacke ums Leben. Drei Einwohner weiterer Siedlungen erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere.
Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Es wurden demnach insgesamt ein Betrieb, zwölf Wohngebäude, 19 zivile Fahrzeuge, mehrere Infrastruktureinrichtungen sowie Nebengebäude beschädigt. In zwei Kreisen soll es zudem zu Schäden an Strom- und Gasleitungen gekommen sein.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.