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Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-Premier: Kiews Kommissare rekrutieren mit vorgehaltener Waffe

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-Premier: Kiews Kommissare rekrutieren mit vorgehaltener Waffe© Libk
  • 15.04.2024 14:34 Uhr

    14:34 Uhr

    "Wir halten die Kuppel über der Erde" – Tor-Luftabwehrsysteme vernichten HIMARS-Raketen

    Die Besatzung eines Flugabwehrraketensystems des Typs Tor-MU des Truppenverbandes Ost hat kürzlich am Frontabschnitt Süd-Donezk erfolgreich aus den Mehrfachraketenwerfern HIMARS und Olcha abgeschossene Raketen zerstört. Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte vor Kurzem Aufnahmen der Besatzung im Einsatz.

    Nach Angaben des Kommandeurs des Truppenverbandes mit dem Rufnamen "Strannik" (zu Deutsch "Wanderer") ist der Kampf gegen Drohnen verschiedener Typen ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit. "Wir halten die Kuppel über dem Boden", so Strannik, das Gewölbe aus Radar und Flugabwehrraketen, welche die Sicherheit der Zivilbevölkerung gewährleistet, die immer wieder zum Ziel ukrainischen Beschusses wird.

    Ein Video dazu ist hier auf unserer Website zu sehen.

  • 14:15 Uhr

    Politologe: IAEA unterstützt Kiew bei Verbreitung von Falschmeldungen über AKW Saporoschje

    Laut dem russischen Politikwissenschaftler Juri Swetow verbreitet Kiew Fake News, indem es behauptet, dass Russland das Atomkraftwerk Saporoschje beschieße. Hierbei erhalte Kiew Rückenwind vonseiten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), betont Swetow in einem Gespräch mit RT Russisch.

    Laut Swetow sei die Gefahr eines nuklearen Unfalls derzeit real. Ihm zufolge setzt die Ukraine das AKW bewusst dem Druck aus, um dadurch die öffentliche Meinung zu beinflussen. Kiews Ziel sei es, die nukleare Anlage der russischen Kontrolle zu entziehen und selbst zu überwachen. Dies sei für die Regierung in Kiew vor allem angesichts der aktuellen Probleme bei der Stromversorgung wichtig. Swetow führt aus:

    "Die IAEA-Führung will die Ukraine nicht als Schuldige benennen. Warum passiert das? All diese Organisationen wie die IAEA und deren Führung sind international. Ihr Gehalt hängt von der Gunst der Vereinigten Staaten ab."

    Jüngst attackierte eine ukrainische Drohne ein Ausbildungszentrum auf dem Gelände des AKW Saporoschje nur wenige Minuten nachdem sich IAEA-Vertreter dort aufgehalten hatten.

  • 14:06 Uhr

    Russische Nationalgarde entdeckt ukrainische Munitionslager in Saporoschje und Cherson

    Soldaten der Russischen Nationalgarde Rosgwardija haben in den Gebieten Saporoschje und Cherson versteckte Munitionslager der ukrainischen Streitkräfte entdeckt. Eines davon befand sich in einem verlassenen Bauernhof, berichtet der Pressedienst der Nationalgarde.

    "Gefunden wurden unter anderem Minen, eine F-1-Handgranate, mehr als 50 Geschosse für einen Granatwerfer, darunter auch solche, die für den Abwurf von einer Drohne aus vorbereitet waren, fast 800 Stück Munition verschiedener Kaliber sowie ukrainische Felduniformen. Bei Durchsuchungsaktionen in weiteren Siedlungen fand die Rosgwardija in Zusammenarbeit mit dem FSB in Verstecken MANPADS vom Typ Igla, einen Raketenwerfer vom Typ Schmel, Granaten, Patronen, einem elektrischen Zünder und neun Kilogramm TNT vor."

    Die beschlagnahmte Munition sei zerstört worden, berichtet die Behörde.

  • 13:59 Uhr

    Niederlande stellen Ukraine weitere 4,4 Milliarden Euro bereit

    Laut einem Frühjahrsmemorandum zur Aktualisierung des Staatshaushalts hat das niederländische Finanzministerium die Zuweisung zusätzlicher 4,4 Milliarden Euro an Hilfsgeldern für die Ukraine genehmigt. Aus einer Erklärung geht hervor:

    "Zusätzliche 4,4 Milliarden Euro werden für militärische und humanitäre Hilfe für die Ukraine für den Zeitraum von 2024 bis 2026 bereitgestellt."

    Zuvor hatte Mark Rutte, der Premierminister der Niederlande, angekündigt, sein Land werde der Ukraine für die militärische Unterstützung in diesem Jahr zusätzlich eine Milliarde Euro sowie drei Milliarden Euro im Jahr 2025 gewähren. Darüber hinaus würden die niederländischen Behörden der Ukraine 400 Millionen Euro zur Unterstützung der Wirtschaft und den Wiederaufbau der Energieinfrastruktur bereitstellen.

  • 13:47 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen Kommunikationseinrichtung in Gebiet Belgorod mit Drohne an

    Die ukrainische Armee hat mit einer Kamikazedrohne das Dorf Grafowka in der Region Belgorod angegriffen, wobei eine Kommunikationsinfrastruktur beschädigt wurde. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

    "Das Dorf Grafowka im Bezirk Krasnaja Jaruga wurde von der ukrainischen Armee mit einer Kamikazedrohne angegriffen. Bei der Explosion gab es keine Verletzten, eine Einrichtung der Kommunikationsinfrastruktur wurde beschädigt. Die Rettungsdienste werden bald beginnen, die Schäden zu beseitigen."

  • 13:35 Uhr

    Politico: EU-Länder vermeiden gemeinsame Beschaffung von Munition für die Ukraine

    Wie die Zeitung Politico mit Bezugnahme auf einen hochrangigen EU-Vertreter berichtet, haben die EU und die Europäische Verteidigungsagentur Munition für Kiew im Wert von 350 Millionen Euro gekauft. Von der Rüstungsindustrie war ein Betrag in Höhe von 1,5 Milliarden Euro vorgeschlagen worden.

    Dem Gesprächspartner zufolge gebe es zwar Kapazitäten für die Herstellung von Munition, viele EU-Mitgliedstaaten zögerten aber mit der Beteiligung an den gemeinsamen Programmen.

    Darüber hinaus berichtet Politico, dass die Europäische Verteidigungsagentur an einem Versuch beteiligt sei, die Ukraine bis Februar 2024 mit einer Million Granaten zu versorgen. Im Dezember 2023 räumten der Präsident des Europäischen Rates Charles Michel und die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen jedoch ein, dass die EU nicht in der Lage sein werde, diese Zusage rechtzeitig zu erfüllen.

  • 13:04 Uhr

    Militärexperte: Russland versetzt militärisch-industriellem Komplex der Ukraine einen schweren Schlag

    Markus Reisner, ein Offizier des österreichischen Bundesheeres, spricht in einem Interview mit der Berliner Zeitung von "einem erbitterten Kampf der Ressourcen" in der Ukraine.  

    "Und in diesem Kampf haben die Russen derzeit immer größere Vorteile."

    Wenn Kiews Truppen aufgrund der Ressourcenlage nicht mehr in der Lage sein würden, ihre Stellungen zu halten, könne es sehr schnell zu einem Dammbruch kommen, "mit großen Manövern und mehr Bewegung am Frontverlauf", betont Reisner.

    "Der militärisch-industrielle Komplex der Ukraine ist durch den Krieg schwer angeschlagen. Kiew lebt quasi von der Unterstützung des Westens, insbesondere in Munitionsfragen. Das Problem: Auch bei uns werden die Lager zunehmend verbraucht, weil die Industrie nicht nachkommt, die Bedürfnisse zu befriedigen, die man in diesem Abnutzungskrieg hat."

    Ferner stellt der Militärexperte fest, dass Russland im Drei-Schicht-Betrieb Munition produziere, aber auch aus befreundeten Ländern Granaten geliefert bekomme. 

  • 12:47 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen medizinisches Zentrum in Gebiet Belgorod mit Drohnen an

    Einheiten der ukrainischen Streitkräfte haben einen Drohnenangriff auf ein medizinisches Zentrum im Dorf Glotowo in der Region Belgorod durchgeführt, woraufhin das Gebäude in Brand geriet. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.

    "Das Dorf Glotowo im Stadtbezirk Graiworon wurde von der ukrainischen Armee mittels Drohnen angegriffen. Infolge des Abwurfs eines Sprengsatzes geriet das Gebäude des örtlichen medizinischen Zentrums in Brand. Das Feuer wurde von der Feuerwehr schnell gelöscht. Keine Zivilisten wurden verletzt."

  • 12:10 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt Storm-Shadow-Marschflugkörper über Berdjansk ab

    Nach vorläufigen Angaben haben russische Luftabwehrsysteme zwei Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus anglo-französischer Produktion am Himmel über Berdjansk im Gebiet Saporoschje abgeschossen. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die Verwaltung der Gemeinde.

    "Gegen 11:30 Uhr (Ortszeit) am 15. April ertönten Explosionen in der Stadt. Vorläufigen Informationen zufolge wurden zwei Storm-Shadow-Raketen im Anflug abgeschossen. Der Angriff galt einem der Industrieunternehmen in der Region. Genauere Informationen werden derzeit geklärt."

  • 11:39 Uhr

    Kiew kündigt baldigen Erhalt von Minenräumschiffe aus den Niederlanden und Belgien an

    Laut Dmitri Pletentschuk, einem Vertreter der ukrainischen Marine, bereiten die Niederlande und Belgien drei Minenräumschiffe auf die Übergabe an Kiew vor. Im ukrainischen Fernsehen gibt er bekannt, dass deren Besatzungen bereits mit den Schulungen begonnen hätten.

    Auch Großbritannien habe im vergangenen Jahr zwei Minensuchboote der Sandown-Klasse aus eigenen Beständen in die Ukraine verlegt, führt Pletentschuk aus. Das Land werde nun über fünf Schiffe dieser Art verfügen.

    Ferner berichtet Plentschuk, dass die Besatzungen auf Kompatibilität mit den Anforderungen der NATO geprüft würden. Kiew erhoffe sich, in diesem Jahr die Operationskompatibilität der höchsten Stufe zu erhalten, damit die Schiffe Aufgaben als Teil der NATO-Kontingente erfüllen könnten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.