Leserbriefe an RT DE: "Ein solcher Staat bedarf keiner äußeren Feinde mehr"

Möchten Sie uns schreiben? Hier geht es direkt zum Eingabeformular für einen Leserbrief.
Mehr Leserbriefe finden Sie hier.
15.05.2026 15:30 Uhr
15:30 Uhr
Leserbrief von Rainer K. Kämpf, 13.05.2026
Zu: Grünen-Chef Banaszak: Bei AfD-Verteidigungsminister sollten junge deutsche Soldaten desertieren
Wehrkraftzersetzung als Staatsräson! "Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe." Als man sich 1956 auf diese Eidesformel für die Soldaten der jungen Bundeswehr einigte, wurde dummerweise der Blick in die Glaskugel versäumt.
In Zeiten der Bunten Republik könnte der Diensteid das Zeug zum potentiellen Gewissenskonflikt haben. Nicht in Bezug auf die Bundesrepublik an sich. Mit dem Recht des deutschen Volkes aber vielleicht schon. Vor allem, wenn die Bundesrepublik als verfassungsrechtliche Ordnung eben sukzessive grundgesetzlich garantierte Rechte beschneidet und zurückbaut, um die Rechte eines großen Teils des deutschen Volkes zu delegitimieren. Ein frisch vergatterter Jungspund könnte da schon ins Grübeln kommen. Aber das nur am Rande. Bleiben wir beim Eid auf die Bundesrepublik an sich. Die besteht nun schon 77 Jahre und hat so manches ausgehalten. Seit 1956 garantiert die Bundeswehr deren Bestand im Falle eines Angriffs von außen.
Sich in einem solchen Fall zu bewähren, blieb der Truppe bis heute, Gott sei Dank, erspart. Das wird sicher auch so bleiben, weil keinem normalen Menschen der Gedanke käme, es gäbe irgendjemand, der uns angreifen wolle. Und selbst wenn, bräuchte ein potentiell gewillter Angreifer nur etwas Geduld, um abzuwarten, bis eine politische Kaste von Defätisten die Truppe von innen her zerlegt.
Während früher Fahnenflüchtige auf Feindesseite die ehemaligen Kameraden zur Desertion aufforderten, um einen de facto verlorenen Krieg zu beenden und dem Volk unsinnige weitere Opfer zu ersparen, übernehmen das heute Funktionsträger aus dem politischen Establishment selbst. In Verkennung der Tatsache, daß es noch nicht wieder so weit ist, um junge Soldaten auf eine Partei oder deren Führungspersönlichkeit einzuschwören, wird prophylaktisch schon mal zum Begehen schwerster Straftaten aufgerufen. Wahrlich, ein solcher Staat bedarf keiner äußeren Feinde mehr.
15:25 Uhr
Leserbrief von Axel Wartburg, 13.05.2026
Zu: Starker Preisanstieg im deutschen Großhandel - Vorbote anziehender Inflation
Mir ist ja klar, dass "Inflation", gerade bei deutschen Bürgern, ein Wort ist, was große Aufmerksamkeit entfacht, weil sie wohl kaum etwas mehr fürchten, als der hart verdiente "Groschen", der entwertet wird. Aber es wäre auch hilfreich, endlich damit zu beginnen, einen negativen Angebotsschock als das zu bennen, was er ist. Ein "negativer" Angebotsschock. Zu wenig Ware, Preise steigen. Trifft die Kunden. Zu wenig Ware auf dem Markt. "Positiver" Angebotsschock = zu viel Ware, Preise sinken. Klar, das trifft die Produzenten. Eine Inflation ist per Definition eine Lohn-Preis-Spirale, bei der abwechselnd die Löhne und dann die Preise und wieder die Löhne, etc. steigen.
Nun kommt ja auch noch hinzu, dass der Angebotsschock temporär viel schlimmer ist, als eine Inflation, weil hier nur die Preise, und eben nicht die Löhne steigen! Langfristig wäre das theoretisch angenehmer, da keine Hyperinflation entstehen kann. Aber nur in der Theorie. In der Praixs kann die Wirtschaft völlig kollabieren. Womit es letztlich zum Erliegen des Zusammenhalts in der Gesellschaft kommt. Hungersnot, Aufstände, Revolution sind die folgen eines zu lange andauernden Angebotsschocks. Z.B. wenn Rohöl, Benzin, Diesel, Kerosin, Helium und Dünger fehlen.
Einfach den Herbst abwarten und geschickt sein und sich dann fragen, wer das hätte kommen sehen können.
15:20 Uhr
Leserbrief von Alfred Kreiten, 13.05.2025
Zu: Gebet gegen die AfD: Die katholische Kirche in Deutschland schafft sich ab
Das ist doch kein Gebet gegen die AfD, das ist geradzu eine Fürbitte, eben die Partei zu wählen, die man damit meint ausgrenzen zu können. Weiter so! Kostenlose Werbekampagne, Herr Bischof!
15:15 Uhr
Leserbrief von Axel, 12.05.2026
Zu: Alexander Rahr: Warum Deutschland Schröder nicht als Unterhändler gegenüber Russland einsetzen will
Gerhard Schröder nicht als Unterhändler gewünscht: Als ich das gelesen habe, hat mich die blanke Wut gepackt. Trotz der Waffenlieferungen an die Ukraine und der vielen toten russischen Soldaten ist Wladimir Putin so nobel, Gerhard Schröder als Verhandlungspartner zu akzeptieren. Jeder rational denkende Außenpolitiker ergreift diese einmalige (?) Chance, um mit Russland wieder ins Gespräch zu kommen. Von Freundschaft kann sicherlich keine Rede sein, da unsere Seite zuviel Vertrauen zerstört hat. Aber es kann ein Anfang sein für jeden, um mit "Respekt und auf Augenhöhe" mit Russland zu sprechen, wie es Herr Lawrow unzählige Male betont hat.
12.05.2026 15:40 Uhr
15:40 Uhr
Axel Wartburg, 12.05.2026
Zu: Das Ende des Kartells? – So wird die Welt nach der OPEC aussehen
Bemerkenswert, dass niemand mehr von "Peak-Oil" spricht, oder? Wie der menschengemachte "Klimawandel", scheint auch das ein weiteres Märchen zu sein. Doch wie der Autor zur Aussage "Die OPEC ist geschwächt, die Disziplin ist gebrochen, und die derzeit in der Region eingeschlossenen Ölmengen werden auf einen Schlag auf den Weltmarkt strömen" kommt, ist für mich nicht nachvollziehbar. Erst einmal besteht doch die Frage, welche Staaten des Golf-Kooperationsrates (GCC) das überhaupt noch erleben werden. Wer investiert noch freiwillig, wenn die Ölpreise, auf Basis einer theoretisch denkbaren eventuellen. Überproduktion, auch noch fallen könnten? Die Sicherheitsstruktur der USA ist futsch.
Und wie soll "die Ölmenge" "auf einen Schlag" auf den Weltmarkt "strömen", wenn es teils Jahre brauchen wird, das Öl überhaupt erst wieder fördern zu können, weil der GCC, anders als Irak, absolut keine Erfahrungen damit haben, eine stillgelegte Anlage wieder zu einer Öl-Quelle zu machen und die Anlagen auch teils neu aufzubauen sind? Das Öl wird also, wenn überhaupt, nur nach und nach wieder fließen. Wenn, ja wenn (!), Iran, China und Russland dort eine Sicherheitsstruktur erschaffen, dank der das wieder möglich ist und Investoren wieder mutig genug sind, wieder zu investieren. Das geopolitische Umfeld einmal ganz außer Acht gelassen.
Dieser Krieg wird noch mindestens 5 bis 10 Jahre dauern. Wenn nicht noch viel länger. Und die "Welt", wie wir sie kennen, wird einmal mehr nicht mehr dieselbe sein. Und es werden sehr viel weniger Menschen auf der Erde leben, die globale Wirtschaft wird neu aufzubauen sein, Lieferketten haben neu zu entstehen und ob der Globalismus in der Form wieder zurückkehrt, wie wir ihn kannten, ob westliche Gesellschaften noch einmal wieder so sein werden, wie sie waren, das ist aus meiner Sicht völlig unmöglich. Nichts wird wieder, wie es wahr. Alles ist im Wandel. Immer.
15:35 Uhr
Leserbrief von Bert, 09.05.2026
Zu: Tag des Sieges am 9. Mai
Österreich ist nicht wirklich ein Opfer der deutschen Nazis gewesen. Es ist einfach händeklatschend von einer Diktatur in die nächste gewechselt. Das Schlimme ist aber, dass es anscheinend aus der Vergangenheit nichts gelernt hat. Wieder haben wir Feindsenderverbot und totale Sprechkontrolle. Ich hatte einen Stiefvater und daher mehr als einen Opa. Als kleiner Bub quetschte ich die natürlich aus. "Nie wieder Krieg" sagten alle, lieber den ganzen Tag Kartoffeln fressen.
Die Vorsätze hielten aber nicht lange. Einer war bei der U-Boot Flotte und überlebte wie durch ein Wunder. Er schwieg wie ein Grab. Einer war in Tschechien und hätte angeblich niemals jemanden erschossen. Nach seinem Tod fanden wir in seinem Album ein Original-Autogramm von [Martin] Bormann. Der Dritte war etwas widerspenstiger, er bastelte heimlich Empfänger und war begeisterter Schwarzhörer. Ein Großonkel war Leutnant und beging Fahnenflucht. Zwei Tage vor der Übergabe unserer Stadt versuchte er die Sprengung einer Brücke zu verhindern, und wurde erwischt und von der SS erschossen. Eine Strasse trägt heute seinen Namen und dient seitdem als Feigenblatt für unsere modernen Nazis.
Ein Nachbar war noch als Gymnasiast an der Front. Panzerabwehr. Sein Leben lang hatte er schwere psychische Probleme und Schlafstörungen davon. Leider sind jetzt alle tot. Sie oder ihre nächsten Verwandten haben zu sehr geschwiegen und aus den Fehlern nichts gelernt. Die Nachkommen wiederholen sie jetzt wieder. Ich habe das Gefühl, ich lebe unter Wahnsinnigen. Es ist gut zu lesen, dass Russland nicht schweigt und mahnend das Andenken an die Tränen und das Grauen wach hält. Ich tue hier, was ich kann, aber die Bösen und Dummen sind in der Überzahl. Liebe Grüsse zu den Erinnerungsfeierlichkeiten nach Russland!
15:32 Uhr
Leserbrief von Christof Fritsch, 09.05.2026
Zu: Tag des Sieges am 9. Mai
Mit dieser kleinen Botschaft, will ich der russischen Nation zum 81. Tag des Sieges gegen Nazi-Deutschland gratulieren! Mir ist klar, welch großes Opfer die Russen erbracht haben, um die Welt und uns, von diesem satanischen System zu befreien. Und deshalb wünsche ich Ihnen und Ihren Familien, eine Zukunft in Frieden, Versöhnung, Gesundheit mit Wohlstand!
15:30 Uhr
Leserbrief von Rainer Thomas, 08.05.2026
Für mich als einfachen Bürger und -halbwegs- vernunftbegabtes Wesen ist die Marschrichtung der USA und EU klar vor Augen. Die USA haben diesen elenden Krieg in der Ukraine angezettelt und daran gibt es keine Zweifel. Mit immer der gleichen Methode: Chaos stiften, Bürgerkrieg verursachen, Regierung stürzen, Vasallen installieren. (Genau das, was ihnen im Iran nicht gelungen ist.) Dieses Ziel ist erreicht und nun übernehmen die Kriegsirren in der EU, allen voran Berlin, Paris und London sowie das Baltikum diesen Part einschließlich lukrativer Waffenkäufe in den USA. Diese lehnen sich nun entspannt zurück und schauen zu, wie Europa sich das dritte Mal in den letzten 110 Jahren zerfleischt. Showhalber darf natürlich ein wenig Einsatz hier und dort nicht fehlen.
Wenn die EU-Wahnsinnigen dann Europa (und hier meine ich ganz Europa, Russland zählt natürlich dazu) atomisiert haben, gestattet das den USA ungehinderten Aufzug gegen China - wirtschaftlich und militärisch. Dann ist es nicht mehr der Maidan, sondern der Liberty Square in Zhongzheng der Ort, an dem das nächste mörderische Schauspiel der USA seinen Ausgang findet. Und das alles solange, bis "MAGA" die Welt beherrscht. Wie bereits erwähnt: Ich bin ein einfacher Bürger. Aber dieses Szenario erscheint mir durchaus schlüssig. Waum? Weil ich mehr als ahne, das die ganz große Politik von den allermeisten "Führern" dieser (westlichen) Welt mehr auf der Toilette als im Rahmen vernünftiger und logischer Debatten entschieden werden.
15:22 Uhr
Leserbrief von Achim Scheimer, 08.05.2026
Zu: Tag des Sieges am 9. Mai
Ich beglückwünsche, allen bei RT, zum Tag des Sieges. Ich bin nicht zufrieden mit der Regierung Deutschlands und fühle mich gleichzeitig hilflos. Ich bin ein treuer Leser und bedanke mich bei der Redaktion für die sachlichen Informationen.
15:17 Uhr
Leserbrief von Peter Raue, 08.05.2026
Ich bin 73 Jahre alt, Ostdeutscher, ausgebildeter Diplomingenieur und jetzt Rentner. Seit jeher empfinde ich Sympathien für das russische Volk. Die Kriegstreiber in den USA und Europa habe ich schon seit DDR-Zeiten gehasst. Ich war nie in der SED und auch damals öffentlich kritisch gegenüber dem damaligen existierenden Sozialismus. Da ich ehrlich erzogen wurde und bodenständig war, kam es mir nie in den Sinn, in diese wohlstandsverblödete BRD zu übersiedeln.
Die Gesellschaftszustände in diesem vereinten Deutschland waren vorauszusehen. Im Westen herrschte Oberflächlichkeit, Verblödung und die Fressen-Scheißen-Mentalität, während im Osten die Menschen gut ausgebildet und zur Kreativität aus Mangel erzogen wurden. Wenn nicht bald eine abrupte gesellschaftliche Wende passiert, ist dieses Deutschland verloren. Und ihr Russen, lasst Euch von diesen westlichen Politik-Hohlkörpern nicht beeindrucken. Die sind so dämlich, primitiv und unfähig. Der größte Teil glänzt vor Arroganz und Selbstliebe, was ich als gut ausgebildeter Ostdeutscher auch einschätzen kann und nach vierjähriger Politikerfahrung selbst miterlebt habe. Ihr müsst nun endlich konsequent dieses Ukraine-Abenteuer beenden, sonst ist die Gefahr eines größeren Krieges gegeben. Die dummen Traumwandler in Europa sind sich der Gefährlichkeit der Lage nicht gewiss.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.