
Nach langjähriger Pause: Vorsitzender der US-Kommission für bildende Künste besucht SPIEF

Alles deutet darauf hin, dass sich die Annäherung zwischen Russland und den USA langsam fortsetzt. Dies belegt die jüngste Meldung: Der Vorsitzende der US-amerikanischen Bundeskommission für bildende Künste, Rodney Mims Cook, wird am kommenden Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg teilnehmen, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf den Beamten selbst. Rodney Mims Cook erklärte gegenüber der Agentur unter anderem:
"Das Organisationskomitee des Forums und das Außenministerium haben bestätigt, dass ich zur Plenarsitzung und zur Rede von Präsident Putin eingeladen bin. Und ich werde dabei sein."

Er stellte klar, dass er der erste offizielle Vertreter der US-Behörden sein werde, der das Forum seit mehreren Jahren besucht. Außerdem teilte er mit, dass er ein Treffen mit der russischen Kulturministerin Olga Ljubimowa und anderen russischen Vertretern plane.
Rodney Mims Cook ist ein US-amerikanischer Designer, der seit Januar 2026 die Kommission für bildende Künste der Vereinigten Staaten leitet. Er ist zudem Gründer und Präsident des National Monument Fund. Cook blickt auf eine langjährige Zusammenarbeit mit Russland zurück. So war er zuvor an Projekten im Zusammenhang mit dem russischen Kulturerbe beteiligt, unter anderem als unabhängiger Experte bei der Restaurierung der Auferstehungskirche des Klosters Neu-Jerusalem.
Zudem hielt Cook Vorträge in der russischen Botschaft in Washington und hielt Vorlesungen über Architektur in der Rüstungskammer des Kremls, im Museum und Landsitz Jasnaja Poljana sowie im Landsitz Archangelskoje.
Das Internationale Wirtschaftsforum SPIEF findet vom 3. bis 6. Juni in Sankt Petersburg statt. Gastland des SPIEF 2026 wird Saudi-Arabien sein. "Die Teilnahme eines offiziellen Vertreters der USA am SPIEF ist einer der seltenen Fälle, wo ein hochrangiger Vertreter der USA am Forum teilnimmt, vor allem vor dem Hintergrund der eingeschränkten offiziellen Kontakte zwischen Moskau und Washington in den letzten Jahren", bemerken die Autoren der Zeitung Moskowskij Komsomolez.
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