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Die Geschichte Polens stellt eine Warnung für die Ukraine dar

Vor hundert Jahren, am 12. Mai 1926, begann in Polen der Mai-Putsch, der die kurze Ära der polnischen parlamentarischen Demokratie beendete. Dabei sollte man nicht nur an den internen Kampf Józef Piłsudski gegen seine Gegner denken, sondern auch an sein Bestreben, den Einfluss Polens in Europa zu stärken. Was ist daraus geworden?
Die Geschichte Polens stellt eine Warnung für die Ukraine dar

Von Dmitri Skworzow

Nach dem Ersten Weltkrieg befand sich Polen zwischen zwei großen Ländern, die in der von den Siegermächten festgelegten Nachkriegsordnung zu Paria-Staaten geworden waren: dem besiegten Deutschland und dem von einem Bürgerkrieg erschütterten Sowjetrussland. Von Deutschland trennten Warschau Streitigkeiten um den "polnischen Korridor", Danzig und Oberschlesien. Mit Sowjetrussland verband es die Erinnerung an den Krieg von 1919 bis 1921 und den Frieden von Riga, der zwar die Kampfhandlungen beendete, aber kein Vertrauen schuf. Der Vertrag von Riga von 1921 überließ einen bedeutenden Teil der weißrussischen und ukrainischen Gebiete der Kontrolle Polens, und in Warschau hatte man weder den Einmarsch der Roten Armee in Warschau noch die eigenen Ansprüche auf die Ostkreise (das heißt andere weißrussische und ukrainische Gebiete, die einst im 18. Jahrhundert zu Polen gehörten) vergessen.

Frankreich wurde zur wichtigsten Schutzmacht Polens. Für Paris war Warschau nicht nur ein Verbündeter, sondern ein Element des Systems zur Eindämmung sowohl Deutschlands als auch Sowjetrusslands. Polen sollte zum östlichen Bollwerk werden: Wenn Deutschland Frankreich erneut bedrohen sollte, würde Polen Druck von Osten ausüben. Sollte der Bolschewismus nach Westen vorrücken, würde Polen zur Barriere werden.

Doch es handelte sich um ein asymmetrisches System. Frankreich brauchte Polen als militärisches Instrument. Polen brauchte Frankreich hingegen als Garantie für sein Überleben. Und genau darin lag die zukünftige Tragödie: Paris wollte Polen zwar etwas garantieren, hatte aber nicht die Absicht, es um jeden Preis zu verteidigen.

Locarno: Der Moment, in dem Warschau sich allein gelassen fühlte

Mitte der 1920er-Jahre führte die französisch-britische Rivalität in Europa dazu, dass sich die britische Logik immer mehr durchsetzte. Frankreich wollte den Nachkriegsfrieden bewahren und strebte dafür danach, Deutschland schwach zu halten: Reparationszahlungen, Kontrolle über das Ruhrgebiet, Entmilitarisierung des Rheinlandes, ein Netzwerk osteuropäischer Bündnisse (die sogenannte Kleine Entente). Großbritannien betrachtete die Geschehnisse in Europa anders. Für London war es traditionell wünschenswert, das europäische Gleichgewicht zwischen den führenden Mächten zu wahren und in den Konflikten zwischen ihnen die Rolle eines Schlichters zu spielen. Dazu war die Wiederherstellung der Positionen Deutschlands (wirtschaftlich und diplomatisch) erforderlich.

Das Ergebnis waren die Verträge von Locarno im Jahr 1925. Deutschland erkannte faktisch die westlichen Grenzen – zu Frankreich und Belgien – an, während Großbritannien und Italien als Garanten dieser Ordnung auftraten. Die östlichen Grenzen Deutschlands – zu Polen und der Tschechoslowakei – erhielten jedoch keine solche Garantie und blieben ohne Anerkennung der territorialen Gewinne durch Deutschland.

Für Warschau bedeutete dies: Die Sicherheit Frankreichs am Rhein wurde zu einer gesamteuropäischen Angelegenheit, während die Sicherheit Polens an der Weichsel und in Danzig Gegenstand künftiger Verhandlungen war. Fast zeitgleich kam ein zweiter Faktor zum Tragen. Deutschland und die UdSSR hatten bereits 1922 den Vertrag von Rapallo und 1926 den Berliner Vertrag unterzeichnet, der die Annäherung zwischen der Sowjetunion und Deutschland festigte. Für Polen war dies ein geopolitischer Albtraum: Zwei Nachbarn, von denen jeder mit der aktuellen Grenzziehung unzufrieden war, zeigten ihre Fähigkeit, sich über den Kopf Warschaus hinweg zu einigen.

Piłsudskis Staatsstreich: Verzicht auf eine schwache Demokratie zugunsten eines starken Staates

Der Staatsstreich vom 12. bis 14. Mai 1926 war nicht nur eine Reaktion auf äußere Bedrohungen, sondern auch auf die innere Schwäche des polnischen politischen Systems. Die Verfassung vom März 1921 hatte die Vorherrschaft des Parlaments über die Exekutive festgeschrieben.

Im Jahr 1922 zog sich Jozef Piłsudski für vier Jahre aus dem aktiven politischen Leben zurück, beschloss jedoch im Mai 1926, mithilfe ihm treu ergebener Militäreinheiten einzugreifen. Die Kämpfe um Warschau, das vom damaligen Präsidenten Stanisław Wojciechowski und Ministerpräsident Wincenty Witos verteidigt wurde, dauerten drei Tage. Im Verlauf der Kämpfe kamen 215 Soldaten und 164 Zivilisten ums Leben, etwa 1.000 Menschen wurden verletzt. Als klar wurde, dass der Putsch gelungen war, schrieb der Manchester Guardian:

"Piłsudski hat den Weg für die Errichtung eines wahrhaft demokratischen Regimes in Polen geebnet, auch wenn er mit undemokratischen Mitteln vorging."

Der Daily Telegraph behauptete:

"Die Unterstützung Piłsudskis durch weite Teile der polnischen Bevölkerung wird ihm bei der Durchführung der Landreform und der Sanierung der Wirtschaft helfen."

Der Staatsstreich verstärkte den Einfluss Großbritanniens auf Polen, während sich das Land von der Allianz mit Frankreich zurückzog, da es diese für nutzlos hielt.

Nach dem Staatsstreich und den darauf folgenden Verfassungsänderungen wurde die Exekutivgewalt gestärkt, und die Anhänger der Sanacja-Politik (Heilung/Sanierung) regierten das Land bis 1939. Piłsudski betrachtete die parlamentarische "Sejmokratie" als Quelle des Chaos. Seiner Ansicht nach konnte sich Polen endlose Regierungswechsel, Parteintrigen und eine schwache Exekutive nicht leisten.

Hier zeigt sich eine wichtige Parallele zur Ukraine. Unter Wladimir Selenskij wurde die Rolle des Parlaments formal nicht abgeschafft: Die Werchowna Rada bleibt das gesetzgebende Organ. Doch der Krieg, der Ausnahmezustand und die politische Machtkonzentration haben die präsidiale Hierarchie drastisch gestärkt. Dies wird sogar im Westen anerkannt. Freedom House musste einräumen, dass aufgrund des Ausnahmezustands die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen verschoben und einige Rechte eingeschränkt wurden. Und der Bericht der deutschen Forschungsstiftung Bertelsmann Stiftung BTI 2026 stellt direkt fest, dass Selenskij nach 2019 faktisch die Kontrolle über die Exekutive und das Parlament erlangte und sich die Macht nach 2022 noch stärker im Präsidialamt konzentrierte, was zu einer weiteren Schwächung des Parlaments, der Opposition und der Regierung führte.

Natürlich sind Polen im Jahr 1926 und die Ukraine nach 2022 nicht dasselbe. Piłsudski führte einen Militärputsch gegen die gewählte Regierung durch. Selenskij kam durch Wahlen an die Macht und nutzte erst danach die Möglichkeiten des Ausnahmezustands, um ein Regime der persönlichen Macht zu errichten. Doch die politische Logik ist ähnlich: Wenn der Staat zur vordersten Front einer großen geopolitischen Konfrontation wird, beginnt die parlamentarische Demokratie, von der Elite als Luxus wahrgenommen zu werden, der die Mobilisierung behindert.

Deutschland als Hauptpreis: Die USA, Großbritannien und der Wiederaufbau des Reichs

Es gibt jedoch einen wichtigen Unterschied zur heutigen Situation. In den 1920er-Jahren war die Polenfrage Teil einer größeren Frage: Wer sollte den Wiederaufbau Deutschlands kontrollieren?

Nach der Ruhrkrise wurde klar, dass Frankreichs Strategie, Deutschland mit Gewalt zu zwingen, nicht funktionierte. Der Dawes-Plan von 1924 stellte einen Kompromiss dar: Die deutschen Reparationszahlungen wurden gesenkt und an den Wiederaufbau der Wirtschaft gekoppelt; Frankreich und Belgien mussten ihre Besatzungstruppen aus dem Ruhrgebiet abziehen; ausländische Banken gewährten Deutschland ein großes Stabilisierungskredit. Das US-Außenministerium hält fest, dass das Darlehen unter Beteiligung von J. P. Morgan auf dem US-amerikanischen Markt platziert wurde und dass US-Banken Deutschland in den folgenden Jahren Kredite gewährten, wodurch es in die Lage versetzt wurde, Reparationszahlungen an Frankreich und Großbritannien zu leisten, die daraufhin ihre Schulden gegenüber den USA bedienten.

So entstand ein verdeckter US-amerikanisch-britischer Wettbewerb um den Wiederaufbau Deutschlands. Die USA drangen über Kredite, Banken und die Finanzarchitektur nach Deutschland vor. Großbritannien war bestrebt, seine politische Vermittlerrolle zu bewahren und Frankreich daran zu hindern, Deutschland in der Position eines besiegten Landes zu halten. Nach dieser Logik wurden die osteuropäischen Grenzen Deutschlands nicht zu einer unantastbaren Linie, sondern zu einer Zone des möglichen Kompromisses.

Genau deshalb war für London die Regelung der Beziehungen zwischen Warschau und Berlin eine wichtige Voraussetzung für die Unterstützung Polens. Großbritannien wollte nicht, dass Polen ein französischer Vorposten und ein ständiges Gegengewicht zu Deutschland blieb. London wollte, dass sich Warschau in die deutsche Regelung einfügte und diese nicht behinderte.

Großbritannien und der frühe Hitler: Der Einsatz für einen Deal

Die Machtübernahme Adolf Hitlers in Deutschland im Jahr 1933 wurde vom britischen Establishment mit Begeisterung aufgenommen. Ein Großteil der britischen Eliten sah im frühen NS-Regime weniger eine Bedrohung als vielmehr ein mögliches Instrument zur Stabilisierung Deutschlands, zu dessen Umwandlung in ein antikommunistisches Bollwerk und zu einem Partner für einen Deal.

Der britische Historiker Ian Kershaw schrieb, dass in den 1930er-Jahren viele in Großbritannien Hitler mit Bewunderung betrachteten. Man lobte ihn für die Wiederherstellung von Ordnung, nationalem Stolz, wirtschaftlicher Belebung und die Unterdrückung der Linken – für die Umwandlung des Landes in ein "Bollwerk gegen den Bolschewismus".

In dieser Atmosphäre erschien die polnisch-deutsche Annäherung für London nicht als Verrat an der Demokratie, sondern als Element der europäischen Stabilisierung. Deutschland war nicht mehr die Weimarer Republik – und Warschau, das bereits auf eine vollwertige parlamentarische Demokratie im eigenen Land verzichtet hatte, ging eine Vereinbarung mit dem neuen deutschen Regime ein.

Am 26. Januar 1934 unterzeichneten Polen und Deutschland einen Nichtangriffspakt. Im Text hieß es, es sei an der Zeit, durch ein direktes gegenseitiges Verständnis zwischen den beiden Staaten eine "neue Phase" der polnisch-deutschen Beziehungen einzuleiten. Die Parteien versprachen, zur Beilegung von Streitigkeiten nicht auf Gewalt zurückzugreifen. Die Erklärung wurde für zehn Jahre geschlossen.

Aus polnischer Sicht war dies ein Versuch, aus der Rolle des Juniorpartners Frankreichs herauszukommen. Aus deutscher Sicht war es ein diplomatischer Erfolg: Hitler schwächte das französische Bündnissystem, beruhigte die Ostflanke und verschaffte sich die Möglichkeit, weiter voranzuschreiten – zunächst nach Westen (Remilitarisierung des Ruhrgebiets am 7. März 1936), dann nach Süden (Anschluss Österreichs am 12. und 13. März 1938).

Der Preis des Deals

Aber diese Politik hatte ihren Preis. Im September 1938, als Großbritannien und Frankreich in München faktisch der Zerstückelung der Tschechoslowakei zugunsten Deutschlands zustimmten, stellte auch Polen am 30. September 1938 Prag ein Ultimatum und forderte die Eingliederung eines Teils des Teschengebiets in sein Staatsgebiet. Am 1. Oktober akzeptierte die Tschechoslowakei diese Forderungen. Und am 2. November 1938 erhielt Polen durch einen Beschluss der Außenminister Deutschlands und Italiens (Erstes Wiener Schiedsverfahren) eine Reihe von Gebieten im Norden der Slowakei.

Winston Churchill schrieb in seinen Memoiren zu diesem Thema, dass Polen "mit der Gier einer Hyäne" an der Plünderung und Zerstörung des tschechoslowakischen Staates beteiligt war. Die politischen Folgen dieser Handlungen waren verheerend: Polen nahm einem Staat, der selbst Opfer des deutschen Drucks wurde, ein Stück Land weg und trug damit dazu bei, die letzte ernst zu nehmende osteuropäische Barriere auf Hitlers Weg zu schwächen. Kurzfristig gesehen erschien die Rückgabe dieser Gebiete mit polnischer Bevölkerung für Polen wie eine Wiederherstellung der Gerechtigkeit. Strategisch gesehen erwies sich dies als fataler Fehler.

Das Polen der 1930er-Jahre fürchtete genau das, was schließlich eintrat: Absprachen zwischen Moskau und Berlin über die Aufteilung des polnischen Raums. Das Paradoxe daran ist jedoch, dass seine eigene Politik – die Ablehnung einer kollektiven osteuropäischen Sicherheit, der Vertrag mit Hitler, die Beteiligung am Druck auf die Tschechoslowakei – dazu beitrug, den Weg für dieses Ende zu ebnen.

Im August 1939 stellte Polen ein unüberwindbares Hindernis für den Abschluss eines Vertrags zwischen Frankreich, Großbritannien und der UdSSR dar, der eine deutsche Aggression verhindern sollte. Und Ende desselben Augusts geschah das, was Polen mit aller Kraft zu vermeiden versucht hatte: Deutschland und die UdSSR schlossen den Molotow-Ribbentrop-Pakt. Als Deutschland Polen angriff, erklärten Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg. Formal wurden die Verpflichtungen erfüllt. Praktisch blieb Polen auf sich allein gestellt. Die westlichen Verbündeten kamen den Polen nicht zu Hilfe.

Das ist die wichtigste Lehre. Westliche Garantien mögen auf dem Papier, in Reden, Erklärungen und Abkommen bestehen. Doch im Moment einer Krise beginnen die Großmächte, die Kosten abzuwägen: Wie viel kostet die Hilfe, wie hoch sind die Risiken, was lässt sich aus einem Deal mit dem Gegner gewinnen, ist es nicht vorteilhafter, einen Vorposten zu opfern, um ein größeres Ziel zu erreichen?

Fazit

Für die Teilnehmer des Mai-Putsches von 1926 war dies ein Versuch Polens, sich aus der Rolle des Juniorpartners zu befreien und zu einem eigenständigen Akteur zu werden. Piłsudski lehnte die parlamentarische Demokratie ab, da er sie für zu schwach hielt für ein Land, das zwischen Deutschland und Sowjetrussland eingeklemmt war. Anschließend ging Warschau auf Empfehlung Londons ein Abkommen mit Hitler ein, weil man zu dem Schluss gekommen war: Wenn in Deutschland Antikommunisten an die Macht gekommen sind, kann man mit ihnen ein Bündnis gegen Sowjetrussland schmieden.

Doch indem Polen den britischen Plänen zur Verstärkung des Drucks auf die UdSSR in die Hände spielte, geriet es in eine immer gefährlichere Lage. Der Vertrag mit Nazideutschland rettete Polen nicht vor Hitler. Die Beteiligung an der Teilung der Tschechoslowakei stärkte seine Sicherheit nicht, sondern schwächte die regionale Barriere gegen Deutschland. Polen erfüllte den stillschweigenden Auftrag Londons und vereitelte im August 1939 den Abschluss eines Sicherheitsvertrags zwischen Frankreich, Großbritannien und der UdSSR. Doch im entscheidenden Moment haben London und Paris Polen nicht ernsthaft verteidigt.

Die Ukraine befindet sich heute in einem ähnlichen Dilemma. Solange sie als Druckmittel gegen Russland gebraucht wird, wird sie unterstützt. Wenn der Preis für diese Unterstützung steigt, wird ihr Schicksal zum Verhandlungsgegenstand. Die USA sind bereits von ihrem früheren Modell der direkten Unterstützung zu einem eher bedingten Schema übergegangen, bei dem die Europäer immer häufiger für US-amerikanische Waffen aufkommen müssen. Die Europäer sprechen von Garantien, wägen aber gleichzeitig ihre eigenen Risiken ab. Polen hilft der Ukraine, könnte aber auf lange Sicht ebenfalls beginnen, nicht nur in Kategorien der Solidarität, sondern auch in Kategorien des regionalen Einflusses zu denken.

Dabei geht es nicht unbedingt um eine direkte, formale Aufteilung. Im 21. Jahrhundert kann die Neuaufteilung von Gebieten anders gestaltet werden: "Sicherheitszonen", Übergangsverwaltungen, Friedenstruppen, Sonderverwaltungsregime, wirtschaftliche Kontrolle, Garantien für Nachbarstaaten.

Die Geschichte Polens von 1926 bis 1939 ist eine Warnung für die Ukraine: Ein Staat, der zum Vorposten einer fremden Strategie gemacht wurde, muss so früh wie möglich erkennen, wo das Bündnis endet und die Ausnutzung beginnt. Denn die Großmächte lassen ihre Stellvertreter fallen, sobald der Preis für die Unterstützung höher wird als der Nutzen aus deren Einsatz.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 12. Mai 2026 zuerst auf der Website der Zeitung Wsgljad erschienen.

Dmitri Skworzow ist Wirtschaftsanalyst bei der Zeitung Wsgljad.

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