"Für die Zukunft und gegen die Vergangenheit entschieden" – Jotowa bleibt Präsidentin
Der seit dem Jahr 2017 im Amt befindliche Präsident Bulgariens, Rumen Radew, gab im Januar 2026 seinen Rücktritt bekannt und übergab die Amtsgeschäfte an die damalige Vizepräsidentin Ilijana Jotowa. Radew hätte nach zwei Amtszeiten nicht ein drittes Mal kandidieren dürfen.
Doch da im Dezember 2025 die als prowestlich geltende Minderheitsregierung zurückgetreten war, standen im April Parlamentswahlen an, und Radew entschloss sich, für das Amt des Ministerpräsidenten anzutreten. Im März gründete er das Parteienbündnis "Progressives Bulgarien", welches die Wahl deutlich für sich entscheiden konnte und Radew zum Ministerpräsidenten wählte.
Mit der Bestätigung von Jotowa im Amt des Präsidenten und 131 von 240 Mandaten im Parlament für die Regierung Radew scheint es so, als sei Bulgarien zur Stabilität zurückgekehrt, nachdem das Land sich seit dem Jahr 2021 in einer schweren politischen Krise befand.
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