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Unruhen in Albanien: Mindestens 272 Verletzte, davon 169 Polizisten

In der albanischen Hauptstadt Tirana kam es am Sonntag zu schweren Ausschreitungen, bei denen Polizisten mit Feuerwerkskörpern und anderen Gegenständen angegriffen wurden.

Die Beamten setzten Wasserwerfer ein, um die Menschenmengen auseinanderzutreiben. Bisher gibt es 272 Verletzte, darunter 169 Polizeibeamte.

Die seit dem 13. Oktober andauernden Demonstrationen richten sich offiziell gegen die Bildungspolitik der Regierung. Von Beginn an wurden Regierungsgebäude in Brand gesetzt. Laut dem Polizeichef von Tirana gab es Hunderte Festnahmen. Gegen 388 Personen werden derzeit Strafverfahren geführt.

Die Protestler fordern niedrigere Studiengebühren, mehr finanzielle Unterstützung und bessere Bildungseinrichtungen. Auch allgemeine Beschwerden über Korruption und hohe Lebenshaltungskosten schüren die Unzufriedenheit.

Die Unruhen finden vor dem Hintergrund einer Reihe von Protesten in ganz Europa statt, darunter in Paris, Straßburg, Mailand und Kopenhagen.

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