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"Mit dieser Partei auch Buchenwald möglich" – Kerkeling wütet gegen AfD bei Verbotsanhörung

Auf Antrag der Fraktion Die Linke debattierte der Thüringer Justizausschuss am Mittwoch erstmals öffentlich über ein mögliches AfD-Verbot. Bei der Anhörung in Erfurt sorgte der Auftritt des als Experten geladenen Entertainers Hape Kerkeling für großes Aufsehen.

Kerkeling, der als Nachfahre eines NS-Opfers sprach – sein Großvater war im KZ Buchenwald inhaftiert –, kritisierte den Umgang der Partei mit der deutschen Geschichte scharf. Allein ihre "beschönigende Haltung" zur NS-Diktatur mache die Partei in seinen Augen verfassungswidrig. Die Partei speise ihre Existenz aus dem Schüren von Hass gegen Minderheiten.

Mit Verweis auf den AfD-Wahlslogan "Alles ist möglich" – dem Kampagnenmotto, mit dem die AfD im September 2026 die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewonnen hatte –, unterstellte er der Partei, dass mit ihr unter Umständen "auch Buchenwald möglich" sei. In den sozialen Medien wurde schnell darauf aufmerksam gemacht, dass auch die CDU diesen Slogan genutzt hat.

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