
Bericht: Trump schließt Diesel-Deal mit Russland, da Selenskij US-Bitten ignoriert

Laut einem Axios-Bericht hat US-Präsident Donald Trump ein Diesel-Abkommen mit Russland beschlossen, nachdem die Ukraine wiederholt Aufforderungen ignoriert hatte, die Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen. Trump soll seinen ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij etwa sechsmal dazu aufgerufen haben.

Wie die Publikation mit Verweis auf einen US-Beamten erklärte, sei das Thema zuletzt bei den Verhandlungen am Freitag im Bundesstaat Miami zwischen der ukrainischen Delegation, europäischen Vertretern und den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner erörtert worden. Die US-Seite habe darauf bestanden, dass Kiew einseitig auf seine Angriffe verzichte, da sie direkte Auswirkungen auf die US-Verbraucher haben. Wladimir Selenskij wäre jedoch dazu bereit, sofern Russland seine Attacken auf ukrainische Kraftwerke einstellte. Trump habe die zwei Schritte nicht als gleichwertig angesehen.
Selenskij schätze die Lage falsch ein, führte die Axios-Quelle weiter aus. Mit den Angriffen auf Raffinerien untergrabe er das Vertrauen, das er sich in den letzten sechs Monaten bei Trump aufgebaut habe. Nach der Bekanntgabe des Deals erklärte Selenskij im Gespräch mit Axios, er sei von dem Abkommen völlig überrascht gewesen. Es sei unfair und unehrlich sowie ein ungerechtfertigtes Geschenk an den russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Während des Treffens am Freitag sollen Witkoff und Kushner nach Angaben eines ukrainischen Beamten damit gedroht haben, dass Trump die Ukraine vom Zugang zu US-Geheimdienstinformationen ausschließen könnte. Diesen Berichten widersprach die Quelle von Axios.
Am Freitagabend führte Trump ein Telefonat mit Putin. Im Rahmen "äußerst erfolgreicher Verhandlungen" wurde eine Einigung über die Lieferung von russischem Dieselkraftstoff auf die Weltmärkte erzielt. Trump zufolge würden die Dieselpreise in den USA und weltweit dank der Vereinbarung wesentlich sinken.
Mehr zum Thema – Anti-Tagi: Trump macht Diesel-Deal mit Putin – Systemmedien schäumen
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.