
"Gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite" – WHO schlägt wegen Ebola in Afrika Alarm

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat angesichts des Ausbruchs einer vermeintlich seltenen Ebola-Variante in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda mit über 80 Toten ihre zweithöchste Alarmstufe ausgerufen. Bei dem jüngsten Ausbruch der sogenannten "Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus" handele es sich um eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite", erklärte die WHO am Sonntag. Die WHO-Kriterien für die höchste Alarmstufe, eine "Pandemie", erfülle der Ausbruch bislang nicht. Das berichtet die Welt am Sonntag.

In der DR Kongo starben bereits 88 mutmaßlich mit der Bundibugyo-Virusvariante infizierte Menschen, erklärte die Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union (CDC). Insgesamt gebe es fast 336 Verdachtsfälle in dem Land, das etwa 116 Millionen Einwohner hat. Die tatsächlichen Fallzahlen könnten jedoch deutlich höher liegen, meint die WHO. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) bezeichnete die rasche Ausbreitung des Ausbruchs als "äußerst besorgniserregend". Sie bereite eine "groß angelegte Hilfsaktion" vor.
Es gebe "weder einen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung" gegen den Bundibugyo-Stamm, erklärte der kongolesische Gesundheitsminister Samuel Roger Kamba am Samstag. Er betonte: "Dieser Stamm weist eine sehr hohe Sterblichkeitsrate auf, die bis zu 50 Prozent betragen kann."
Der Ebola-Ausbruch war am Freitag in der von bewaffneten Konflikten betroffenen Provinz Ituri gemeldet worden. Im benachbarten Uganda starb ebenfalls ein mit Ebola infizierter Mann, bei dem die Bundibugyo-Variante angeblich nachgewiesen wurde.
Der jetzige Ausbruch ist bereits die 17. (!) Ebola-Epidemie in der DR Kongo, die für ihre katastrophalen hygienischen Zustände bekannt ist. Zuletzt war die Viruskrankheit in dem Land im vergangenen August ausgebrochen, etwa 34 Menschen starben dabei. Zum Vergleich: In den letzten Jahren starben jedes Jahr allein an Atemwegsinfektionen (v. a. Lungenentzündung), Malaria und Tuberkulose jeweils zwischen 50.000 und 100.000 Menschen in dem riesigen Land. Seit ihrem haarsträubenden Umgang mit der sogenannten "Corona-Krise" steht die WHO massiv in der Kritik und hat stark an Glaubwürdigkeit verloren. Mit den USA und Argentinien sind zuletzt zwei große Länder aus der umstrittenen Organisation ausgetreten.
Bereits im Jahr 2020 wies der aktuelle US-amerikanische Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. auf den in der breiten Öffentlichkeit kaum bekannten Vorwurf hin, dass "die furchterregendsten Epidemien im Kongo, in Afghanistan und auf den Philippinen allesamt mit Impfstoffen verbunden sind. Tatsächlich waren bis 2018 etwa 70 Prozent der weltweiten Poliofälle durch Impfstoffstämme verursacht".
Dieser Vorwurf gewinnt an Substanz, wenn man den Informationen folgt, wonach das US-amerikanische "Center for Disease Control" (CDC) im Verdacht steht, gemeinsam mit den Großen der Pharmaindustrie "ein starkes finanzielles Interesse daran zu haben, nicht vollständig getestete Impfstoffe" in breit angelegten Feldversuchen in Entwicklungsländern auszuprobieren. Das öffentlich und privat finanzierte CDC – unter anderem auch von der "Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung" – operiert unter anderem mit seinen Impfstoffen in vielen Ländern rund um den Globus, vor allem in Afrika, womit CDC in der Mehrheit der afrikanischen Staaten präsent ist.
Im Januar 2025 hat angesichts der heftigen Kämpfe in der Stadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) vor einem Austritt von hochgefährlichen Virenproben aus einem Labor gewarnt. Russlands Aufsichtsbehörde für Verbraucher- und Gesundheitsschutz, Rospotrebnadsor, veröffentlichte in diesem Zusammenhang eine Stellungnahme.
Wie es damals hieß, befinde sich im Nationalen Institut für biomedizinische Forschung in Goma an der Grenze zu Ruanda ein Labor, in dem Proben des hämorrhagischen Fiebers, darunter auch solche des Ebola-Virus, gelagert würden. Vor dem Hintergrund des bewaffneten Konflikts in der DRK würde derzeit ein Stromausfall gemeldet, was zum Austritt von gefährlichen Virenproben aus dem Labor führen könnte. Die Behörde führt aus:
"Die Aktivitäten des Labors werden von der US-Behörde für internationale Entwicklung und der französischen Stiftung Mérieux finanziert. Dieser Umstand bestätigt einmal mehr den verantwortungslosen Ansatz westlicher Länder beim Umgang mit gefährlichen Infektionen auf dem Territorium von Drittstaaten, wenn biologische Anlagen ohne entsprechende Infrastruktur geschaffen und Proben von gefährlichen Krankheiten unkontrolliert angesammelt werden."
Seit einigen Wochen sorgt auch ein anderes Virus für Schlagzeilen. So gibt es ein begrenztes Cluster von Andes-Virus (einer Hantavirus-Variante) auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius. Man geht Mitte Mai von acht bis zwölf Fällen aus, angeblich sind drei ältere Menschen an dem Virus gestorben. Der Andes-Stamm kann selten von Mensch zu Mensch übertragen werden (im Gegensatz zu den meisten anderen Hantaviren). Die WHO bewertet das globale Risiko hier (bislang) als niedrig.
Mehr zum Thema – "COVID-19 nicht die einzige Bedrohung": WHO meldet neuen Ebola-Ausbruch im Kongo
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
