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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft Rüstungsbetrieb in Kiew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft Rüstungsbetrieb in KiewQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 29.08.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Tillschneider: Gute Beziehungen zu Russland liegen im deutschen Interesse

    Gut eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die AfD in Umfragen deutlich vorn. Gleichzeitig verschärfen deutsche Medien ihre Kritik an der Partei und rücken insbesondere deren Russlandpolitik in den Fokus. In einem neuen Spiegel-Podcast wird vor einem wachsenden russischen Einfluss gewarnt.

    AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider weist diese Vorwürfe im Beitrag zurück und betont, seine Partei vertrete deutsche Interessen und halte eine Normalisierung der Beziehungen zu Russland für notwendig.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 19:17 Uhr

    Russische Armee trifft Rüstungsbetrieb in Kiew

    Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe mit Kampfdrohnen auf Rüstungsbetriebe und Seehäfen der Ukraine durchgeführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.

    Demnach wurde ein Montagewerk der Schiffbauindustrie in Kiew getroffen, das die Montage und Wartung von ferngesteuerten Booten betrieb.

    Im Hafen von Nikolajew gerieten ein Umschlagterminal und vier Depots mit militärischer Ausrüstung unter Beschuss. Außerdem wurde ein Umspannwerk im Ort Trichaty im Gebiet Nikolajew angegriffen, das den Betrieb des Hafens von Nikolajew sicherstellte.

  • 18:36 Uhr

    Weiterhin Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Gebiet Belgorod

    Bei den ukrainischen Drohnenangriffen auf das Gebiet Belgorod sind sieben Zivilisten verletzt worden.

    Laut dem regionalen Krisenstab schlug eine Drohne in ein Gewerbeobjekt im Kreis Belgorod ein. Dabei erlitten ein Mann und zwei Jugendliche im Alter von 13 bzw. 15 Jahren Verletzungen.

    Im Kreis Walujki wurden drei Männer durch die Explosion einer Drohne verletzt. Darüber hinaus detonierte eine Drohne auf dem Gelände eines Wohnhauses, wobei ein Mann verwundet wurde. Alle Betroffenen erhalten medizinische Hilfe.

  • 17:48 Uhr

    Wegen Angriffe im Schwarzen Meer: Ukrainischer Botschafter in Ankara einbestellt

    Das türkische Außenministerium hat den ukrainischen Botschafter in Ankara einbestellt. Laut der Nachrichtenagentur IHA besteht der Grund dafür in den Angriffen auf zwei türkische Schiffe im Schwarzen Meer.

    Der Botschafter sei über die Reaktion der Türkei auf diese Angriffe informiert und darauf hingewiesen worden, dass die Sicherheit von Menschen, Eigentum, Schifffahrt und Umwelt im Schwarzen Meer gewährleistet werden soll.

    Ukrainische Drohnen hatten die Schiffe am 26. und 27. August im Hafen von Tuapse attackiert. Nach Angaben der türkischen Seite wurden fünf Besatzungsmitglieder verletzt.

  • 17:04 Uhr

    Präsidentenberater in Kiew räumt Mangel an Abfangdrohnen ein

    Ukrainische Hersteller haben es bislang noch nicht geschafft, Düsendrohnen zur Bekämpfung russischer unbemannter Flugzeuge zu entwickeln. Dies erklärt Sergei Beskrestnow, Technologieberater des ukrainischen Präsidenten, in einem Interview mit Radio NV.

    Ihm zufolge warte Kiew seit dem Winter auf die Drohnen dieses Typs. Damals bei einem Treffen sollen viele Hersteller angekündigt haben, dass diese Drohnen bald verfügbar wären, während die Lieferfristen auf wenige Wochen geschätzt würden. Leider habe sich die Herausforderung schwieriger als erwartet erwiesen.

  • 16:28 Uhr

    Budapest unter Druck: Neue Russland-Rhetorik sorgt für Spekulationen

    Ungarns neue Regierung bezeichnet Russland in Richtlinien für die UN-Vollversammlung als Bedrohung und bekennt sich zur territorialen Integrität der Ukraine. Westliche Medien werten dies als möglichen Kurswechsel Budapests.

    Im Gespräch mit RT DE relativiert der Journalist Jan Mainka diese Einschätzung jedoch: An den entscheidenden Fragen – etwa der Energieversorgung, den Beziehungen zu Russland und der Ablehnung eigener Truppen in der Ukraine – habe sich wenig geändert. Der schärfere Ton gegenüber Moskau sei daher eher als Zugeständnis an Brüssel denn als grundlegende außenpolitische Wende zu verstehen.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:48 Uhr

    Ein Toter und mehrere Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Saporoschje

    Gouverneur Jewgeni Balizki meldet auf Telegram weitere ukrainische Attacken auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Der Politiker wirft den ukrainischen Streitkräften vor, gezielt friedliche Ortschaften und zivile Objekte anzugreifen. In den vergangenen 24 Stunden habe der Gegner insbesondere die Siedlung Michailowka, das Verwaltungszentrum Melitopol, die Stadt Wassiljewka, den Bezirk Tokmak und die AKW-Stadt Energodar mit Drohnen attackiert.

    Der Politiker meldet ein Todesopfer. In der Nähe sei ein Mensch getötet worden, als eine ukrainische Drohne einen zivilen Lkw nahe der Siedlung Konstantinowka angegriffen habe. Bei einer Drohnenattacke auf ein ziviles Auto seien in der Nähe der Ortschaft Tscherwonogorka zwei Zivilisten verletzt worden. Bei einer ähnlichen Attacke habe ein Einwohner der Siedlung Orljanskoje Verletzungen erlitten.

    Darüber hinaus berichtet Balizki über eine Attacke auf einen Kiosk in der Stadt Wassiljewka. Dabei seien vier Menschen verletzt worden. Der Gouverneur teilt auf Telegram ein Video, auf dem zu sehen ist, wie das Geschäft lichterloh brennt.

  • 15:06 Uhr

    IAEA warnt vor geringen Dieselvorräten im AKW Saporoschje

    Die Stromversorgung des Kernkraftwerks Saporoschje ist nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) weiter sehr prekär. Das AKW sei nun seit mehr als einer Woche ohne Strom von außen und auf Notfall-Dieselgeneratoren angewiesen, teilt die Atombehörde auf der Plattform X mit. Vorübergehend habe der Dieselvorrat nur noch für zehn Tage gereicht, bevor gestern und vorgestern mehrere Dutzend Tonnen Diesel von außerhalb des Geländes geliefert worden seien, heißt es. IAEA-Chef Rafael Grossi wird mit den Worten zitiert:

    "Die aktuelle Situation verdeutlicht erneut, warum eine zuverlässige externe Stromversorgung und sichere Versorgungswege für die nukleare Sicherheit und Sicherung unerlässlich sind."

    Die IAEA arbeite daran, eine Zone für einen örtlich begrenzten Waffenstillstand zu etablieren, um Reparaturen an einer wichtigen Stromleitung zu ermöglichen, heißt es.

    Ohne die Wiederherstellung der externen Stromversorgung oder zusätzliche Lieferung von Diesel in naher Zukunft könnte dem AKW im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje innerhalb von etwa zehn Tagen ein vollständiger Stromausfall drohen.

    Das AKW Saporoschje ist mit sechs Reaktoren das größte Kernkraftwerk Europas. Seine Reaktoren sind zwar abgeschaltet, müssen aber weiterhin gekühlt werden.

  • 14:35 Uhr

    US-Außenministerium aktualisiert Reisehinweise für Ukraine: Gefahr von Unruhen

    Das US-Außenministerium rät US-Staatsbürgern weiterhin dringend davon ab, die Ukraine zu besuchen. Obwohl die Gefahrenstufe für die Ukraine infolge des Krieges die vierthöchste beibehält, hat das State Department seine Reiseempfehlungen aktualisiert. Die diplomatische Behörde in Washington sieht nun auch ein Risiko von Bürgerunruhen im osteuropäischen Land:

    "Es besteht eine politische, wirtschaftliche, religiöse und/oder ethnische Instabilität, die zu Gewalt, größeren Behinderungen und/oder Sicherheitsrisiken führen kann."

    Gleichzeitig bleibt die US-Botschaft in Kiew weiterhin in Betrieb. Für US-Beamte gelten jedoch Reisebeschränkungen innerhalb der Ukraine.

  • 14:08 Uhr

    Ohne russisches Gas: Europa kämpft um Versorgungssicherheit

    Europa startet mit vergleichsweise niedrigen Gasvorräten und wachsender Unsicherheit in den Winter. Nach dem weitgehenden Verzicht auf russische Energieträger verschärfen der Konflikt im Nahen Osten, die Lage an der Straße von Hormus und der globale Wettbewerb um Flüssiggas die Versorgungslage.

    RT-Korrespondent Georg Sadownitschij sprach darüber mit der früheren österreichischen Außenministerin und Leiterin des Gorki-Zentrums, Dr. Karin Kneissl. Sie warnte, Europa habe sich in neue Abhängigkeiten von den USA, dem Nahen Osten und China begeben und zugleich einen erheblichen Teil seiner früheren Liefersicherheit verloren.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.