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Liveticker Ukraine-Krieg: Trump meldet Energie-Waffenstillstand zwischen Moskau und Kiew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Trump meldet Energie-Waffenstillstand zwischen Moskau und Kiew
  • 14.09.2026 18:06 Uhr

    18:06 Uhr

    Gebiet Belgorod: ein Toter nach ukrainischen Angriffen

    Das ukrainische Militär hat erneut zivile Ziele im russischen Gebiet Belgorod angegriffen. Wie der regionale Einsatzstab meldet, ist dabei ein Mann ums Leben gekommen:

    "Im Kreis Graiworon im Dorf Nowostrojewka-Perwaja detonierte eine FPV-Drohne in einem Betrieb. Ein Mann verstarb an erlittenen Verwundungen an Ort und Stelle."

    Eine weitere Zivilistin hat bei einem Angriff gegen die Stadt Schebekino Splitterverletzungen erlitten, so die Meldung weiter.

    Zusätzlich wurden durch ukrainische Drohnen mehrere Gebäude und Fahrzeuge in den Kreisen Belgorod, Krasnaja Jaruga und Graiworon beschädigt.

  • 17:30 Uhr

    Trump: Russland und Ukraine verzichten auf gegenseitige Angriffe auf Energieobjekte

    Russland und die Ukraine sollen eingewilligt haben, Objekte der jeweils gegnerischen Energieinfrastruktur nicht anzugreifen, behauptet US-Präsident Donald Trump. In einem Beitrag in seinem sozialen Netzwerk Truth Social schreibt er:

    "Die Ukraine willigte ein, russische Energieziele nicht anzugreifen. Russland stimmte dem ebenfalls zu."

    Trump betonte weiter, dass die weltweit steigenden Dieselpreise nicht mit dem Krieg gegen Iran, sondern mit dem Ukraine-Konflikt zusammenhängen. Zuvor hatte der US-Präsident am 13. September den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij aufgefordert, Angriffe auf russische Energieobjekte einzustellen, weil diese zu einer Dieselknappheit führen würden.

    Offizielle Stellungnahmen aus Moskau und Kiew zu Trumps Behauptungen liegen bislang nicht vor.

  • 16:44 Uhr

    Trockenfrachtschiffe im Hafen von Odessa getroffen

    Die russischen Streitkräfte hätten Schläge gegen zwei Trockenfrachter im Hafen von Odessa geführt. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.

    Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien dabei eingesetzt worden. Ziel der Attacken sei es gewesen, die logistischen Kapazitäten der ukrainischen Armee einzuschränken. Wie es heißt, seien die beiden Schiffe im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet worden. 

  • 16:01 Uhr

    Frontbericht: Binnen 24 Stunden mehr als 1.000 ukrainische Drohnen abgeschossen

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.375 Soldaten verloren hat.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf bis zu 200 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, ein Artilleriegeschütz und zehn bodengestützte Robotersysteme.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär bis zu 215 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, ein Feldartilleriegeschütz und eine Station für elektronische Aufklärung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte bis zu 170 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei Feldartilleriegeschütze zerstört, darunter eins vom Typ M777 aus US‑Produktion, und 21 Autos. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 460 Kämpfer. Überdies setzte die russische Armee vier gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und zwei Artilleriegeschütze außer Gefecht.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von etwa 290 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich einen Mannschaftstransportwagen, sechs Autos und ein Feldartilleriegeschütz.

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden ein Artilleriegeschütz, 26 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Montagewerkstätten für Drohnen und deren Lager, Logistikzentren sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 142 Bezirken ebenfalls getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, vier HIMARS-Raketen aus US-Produktion, zwei Neptun-Langstreckenlenkraketen und 1.025 Starrflüglerdrohnen ab.

    Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Marine im Schwarzen Meer.

    Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 236.000 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 30.922 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.777 Mehrfachraketenwerfer, 36.454 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 71.878 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

  • 15:26 Uhr

    FSB: Tausende Einheiten von NATO-Waffen in befreiten Gebieten der DVR entdeckt

    In den durch die russischen Streitkräfte befreiten Ortschaften der Volksrepublik Donezk seien Verstecke mit Tausenden Einheiten von NATO-Waffen gefunden worden, berichtet die FSB-Abteilung in der DVR. Es handele sich unter anderem um die Lieferungen aus den USA, Italien, Polen und Tschechien.

    "Dies beweisen sowohl die Kennzeichnungen als auch die Modelle der Kleinwaffen selbst. Sie stammen hauptsächlich aus den USA, Italien und Tschechien. Dies gilt insbesondere für Kleinwaffen. So tragen beispielsweise Colt-Gewehre die Aufschrift 'Eigentum der US-Regierung'. Auch die R70-Gewehre, die seit Kurzem regelmäßig an die ukrainischen Streitkräfte geliefert werden, stammen aus Italien. Es gibt auch polnische Sturmgewehre."

    Wie es heißt, sei die Anzahl der europäischen Länder, die die ukrainischen Truppen mit Munition beliefern, deutlich größer.

    Nach Angaben des FSB könnten bis zu 60.000 Waffeneinheiten aus der Ukraine auf den Schwarzmarkt gelangt sein. Waffen aus ukrainischen Lagern würden bereits in den Händen mexikanischer Drogenkartelle gefunden worden.

    Westliche Beamte bestreiten, dass aus dem ukrainischen Staatsgebiet Waffen systematisch durchsickerten. Kiew weise jegliche Beteiligung von sich, so der FSB.

  • 15:25 Uhr

    Russlands Außenministerium: Europa will das neonazistische Regime in Kiew aufrechterhalten

    Europa versorge Kiew mit Waffen, darunter mit Langstrecken-Drohnen und Raketen, sowie mit Aufklärungsdaten. Dies weise darauf hin, dass die europäischen Staaten "den bloßen Gedanken an die Suche nach friedlichen Lösungen für die Krise" ablehnten, erklärt Michail Galusin, Russlands stellvertretender Außenminister, gegenüber Iswestija. Der Diplomat betont, dass das Ziel Europas darin bestehe, das "russophobe, neonazistische Regime" in Kiew aufrechtzuerhalten.

    Hinter dem Anspruch der Europäer auf einen Platz am Verhandlungstisch stehe ihr Wunsch, dem Kiewer Regime bei der Ausarbeitung künftiger Friedensabkommen einen Vorteil zu verschaffen, merkt Galusin weiter an. Europa agiere nicht als Vermittler, sondern als Teil einer "vereinten Delegation des Westens und der Ukraine" gegen Russland.

    Laut dem Diplomaten hätten die Europäer seit Kriegsbeginn mehrere Möglichkeiten gehabt, eine konstruktive Rolle bei der Lösung des Konflikts zu spielen, sie hätten jedoch nichts unternommen.

  • 14:48 Uhr

    Russische Armee zieht Kessel im Gebiet Charkow weiter zu

    Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord verstärken die Einkesselung der gegnerischen Truppen im Gebiet Charkow und erweitern die Kontrollzone, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im täglichen Frontbericht.

    Derzeit fänden aktive Kämpfe zur Befreiung der Ortschaft Malaja Woltschja statt. Zudem habe das russische Militär die blockierten Formationen nahe der Siedlung Olchowatka eliminiert, hieß es weiter.

    Die ukrainischen Streitkräfte hätten an einem Tag bis zu 60 Soldaten und ein gepanzertes Kampffahrzeug mit Besatzung bei dem Versuch verloren, aus der Absperrung in der Nähe der Ortschaft Tschjornoje auszubrechen.

    Seit Monatsbeginn seien bei der Einkesselung bis zu 460 ukrainische Kämpfer, 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, 8 Pick-ups, 13 Quads und 21 bodengestützte Robotersysteme außer Gefecht gesetzt worden.

  • 14:11 Uhr

    Ukrainische Armee greift Lebensmittelladen und Kunstschule in Energodar mit Drohnen an

    Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht eine Drohnenattacke auf zivile Ziele in Energodar, der Satellitenstadt des AKW Saporoschje, durchgeführt, wie Bürgermeister Maxim Puchow berichtet. Insgesamt habe der Gegner neun Drohnen eingesetzt: Sieben davon hätten den Lebensmittelladen Tawrida angegriffen, zwei weitere seien nicht detoniert. Zudem seien Fenster in einer Kinderkunstschule beschädigt worden. Glücklicherweise habe es keine Verletzten gegeben, so Puchow. Eine Drohne sei in das Gebäude geflogen – vermutlich nachts oder frühmorgens.

  • 13:20 Uhr

    Russische Armee befreit binnen 24 Stunden drei Ortschaften

    Im Laufe des Tages habe das russische Militär drei Ortschaften befreit. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag mit.

    Wie es heißt, seien die Siedlungen Schirokoje und Schewtschenkowo im Gebiet Charkow durch die Einheiten des Truppenverbands Nord befreit worden. Zudem hätten die Soldaten des Truppenverbands Dnjepr die Ortschaft Nowoandrejewka im Gebiet Saporoschje befreit.

  • 12:38 Uhr

    Experte: Kiew verliert binnen einer Woche fast 9.500 Kämpfer

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf fast 9.500 Personen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.480 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt." 

    Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 5.600 ukrainische Drohnen, zwölf unbemannte Boote, 19 Seeschiffe, 31 Feldartilleriegeschütze, 35 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie fast 600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört habe.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.