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Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-Premier Johnson: Russische Truppen rücken weiter vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 12.08.2026 18:40 Uhr

    18:40 Uhr

    TASS: Ukrainischer MiG-29 über Odessa durch "Friendly Fire" abgeschossen

    Der in der Region Odessa abgestürzte ukrainische MiG-29 soll durch "Friendly Fire" abgeschossen worden sein. Dies berichtet die TASS unter Berufung auf eine Quelle in den russischen Sicherheitsstrukturen.

    Der Kampfjet war am 10. August in der Region Odessa abgestürzt. Der Pilot konnte sich nach Angaben des ukrainischen Portals Strana.ua rechtzeitig mit dem Schleudersitz retten. Die ukrainischen Ermittler erklärten zunächst, eine Notfallsituation habe zu einem Brand und zum Verlust der Kontrolle über das Flugzeug geführt. Die genaue Ursache war bislang nicht bekannt.

  • 18:18 Uhr

    Ex-Premier Johnson: Russische Truppen rücken in der Ukraine weiter vor

    Die russischen Streitkräfte rücken im Rahmen der militärischen Sonderoperation in der Ukraine erfolgreich vor. Dies erklärte der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson in einem Interview mit dem Portal Free Press. Er sagte wörtlich:

    "Russland rückt vor. Sie rücken immer weiter vor."

    In demselben Interview erklärte Johnson außerdem, dass man in der Umgebung des damaligen deutschen Bundeskanzlers bereits vor Beginn der russischen Sonderoperation auf eine schnelle Niederlage der Ukraine gehofft habe. Zudem wies er Vorwürfe zurück, die Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine im Frühjahr 2022 in Istanbul behindert zu haben. Seiner Darstellung zufolge habe die ukrainische Seite die Kampfhandlungen selbst fortsetzen wollen.

  • 18:00 Uhr

    Putin: Russland wird auf die Kaperung von Handelsschiffen spiegelbildlich reagieren

    Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, Moskau werde auf die Kaperung russischer Schiffe seitens der Länder der Europäischen Union spiegelbildlich reagieren. Dies sagte er während seines Besuchs bei Manövern der Pazifikflotte in Juschno-Sachalinsk.

    Er bezeichnete das Vorgehen und die darüber hinausgehenden Pläne der EU-Länder als Piraterie und Raub. Seinen Worten zufolge werde Russland "spiegelbildlich reagieren", sollten die angekündigten Pläne der EU tatsächlich in die Praxis umgesetzt werden.

    Dabei betonte der Präsident, dass dies nicht unbedingt in den Gewässern geschehen müsse, in denen russische Schiffe gekapert werden, "sondern an jedem Ort, den wir selbst für notwendig und zweckmäßig halten – auch innerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Pazifikflotte". Laut Putin wurde dem Verteidigungsministerium ein entsprechender Auftrag erteilt.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 17:38 Uhr

    Gebiet Kursk: Mann bei ukrainischem FPV-Drohnenangriff auf Pkw getötet

    Im Gebiet Kursk ist ein Zivilist bei einem ukrainischen FPV-Drohnenangriff auf ein Automobil  getötet worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Chinstein auf der Plattform Max mit:

    "Traurige Nachrichten aus dem Grenzgebiet. Heute hat eine feindliche FPV-Drohne im Dorf Korenjowo ein Auto angegriffen, das nahe einem Privathaus abgestellt war. Bei dem Angriff kam ein 53-jähriger Mann ums Leben."

  • 17:17 Uhr

    Medien: Angriff auf Lager im Gebiet Kiew könnte zu Warenengpässen führen

    Der russische Angriff auf ein Logistiklager in Browary bei Kiew könnte zu Engpässen bei großen ukrainischen Supermarktketten führen. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua unter Berufung auf ukrainische Telegram-Kanäle.

    Das Lager habe mit Europa zusammengearbeitet und Waren für große Handelsketten geliefert. Betroffen sein könnten demnach unter anderem die Filialen von ATB, Auchan, Silpo, Metro und Novus.

    Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass russische Drohnen einen Logistikstützpunkt im Gebiet Kiew getroffen hätten. Dort seien unter anderem Drohnen und deren Komponenten gelagert worden.

  • 16:53 Uhr

    Odessa: Treibstofflager der ukrainischen Armee im Hafen getroffen

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums setzen die Streitkräfte Russlands ihre Angriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur sowie auf Schiffe fort, die für militärische Zwecke genutzt werden. In der Nacht trafen russische Streitkräfte demnach unter Einsatz von hochpräzisen, aus der Luft abgefeuerten Waffen sowie Kampfdrohnen ein Treibstoff- und Schmierstofflager im Hafen von Odessa, das die ukrainische Armee versorgte.

    Auch im Hafen von Tschernomorsk wurden Anlagen zur Entladung und Lagerung von Militärgütern sowie Treibstofftanks angegriffen. In Odessa wurden zudem ein Tanker mit Treibstoff für die ukrainischen Streitkräfte und ein Frachter mit Militärgütern getroffen.

    Laut dem Ministerium wurde außerdem im Hafen von Otschakow im Gebiet Nikolajew ein ukrainisches Patrouillenboot getroffen.

  • 16:32 Uhr

    Krim: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im Dorf Nowoselowskoje im Bezirk Rasdolnoje kam ein Mensch ums Leben. Sergei Aksjonow, das Oberhaupt der Republik Krim, schrieb auf seinem Telegram-Kanal dazu:

    "Tragischerweise kam in der vergangenen Nacht im Dorf Nowoselowskoje (Bezirk Rasdolnoje) ein Zivilist bei einem Angriff feindlicher Drohnen auf die Krim ums Leben. Dies ist ein unersetzlicher Verlust für die Familie, die Angehörigen und alle, die den Verstorbenen kannten."

  • 15:52 Uhr

    Ukrainische Luftabwehr am Ende: Russland trifft Drohnenlager und legt Stahlwerk lahm

    Russlands Streitkräfte haben in der Nacht zu Dienstag, dem 11. August 2026, in der noch besetzten Stadt Saporoschje Angriffe auf Betriebe der Rüstungsindustrie durchgeführt. Unter anderem wurde das örtliche Stahlwerk getroffen, dessen Erzeugnisse auch bei der Panzerung von Fahrzeugen verwendet werden. Nach dem Angriff stellte das Stahlwerk die Produktion vollständig ein.

    In der ukrainischen Hauptstadt Kiew trafen die russischen Angriffe ein Logistikzentrum für Drohnenkomponenten sowie ein Lager für bis zu 15.000 Drohnen.

    Wegen des Mangels an Flugabwehrraketen konnte die ukrainische Luftabwehr bei einem Angriff in der vergangenen Woche keine der 28 Raketen abfangen. Seitdem wird die Anzahl der eingesetzten russischen Raketen in den täglichen Berichten nicht mehr angegeben, wie Bloomberg berichtet.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 15:29 Uhr

    Ukraine bittet NATO um Ausrüstung für Minenräumung und Sprengarbeiten

    Aus einer auf der Webseite des Nordatlantikpakts veröffentlichten Anfrage geht hervor, dass die Ukraine über die NATO internationale Hilfe in Form von Ausrüstung für die humanitäre Minenräumung und Kampfmittelbeseitigung angefordert hat. Ein Teil der angefragten Ausrüstung hat dabei einen doppelten Verwendungszweck: Sie kann nicht nur zur Beseitigung und Vernichtung von Minen und Munition, sondern potenziell auch für andere Sprengarbeiten eingesetzt werden – darunter auch für das Anbringen von Sprengsätzen. Zu diesem Teil der Ausrüstung zählen unter anderem Zündmaschinen und Fernzündsysteme.

    Angefordert wurden unter anderem auch Schutzausrüstung sowie Hilfsmittel und Maschinen zur Kampfmittelbeseitigung.

  • 14:56 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

    Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Siedlung Wodjanoje im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht.

    Bei den Kämpfen entlang der Frontlinie wurden insgesamt mehr als 1.345 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • ein Kampfpanzer
    • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 96 Fahrzeuge
    • drei Artilleriegeschütze
    • sechs Stationen für elektronische Kampfführung

    Zudem zerstörten russische Luft-, Raketen- und Artilleriekräfte ein ukrainisches Marinepatrouillenboot, griffen Militärflugplätze, Anlagen der Energie-, Kraftstoff- und Verkehrsinfrastruktur sowie Lager für Angriffsdrohnen und deren Bauteile an und trafen zudem vorübergehende Stützpunkte ukrainischer Formationen und ausländischer Söldner in 159 Gebieten.

    Die russische Luftabwehr fing sechs Lenkbomben, fünf HIMARS-Geschosse aus US-Produktion, fünf weitreichende Lenkflugkörper vom Typ Neptun sowie 1.061 Starrflüglerdrohnen ab.

    Die Schwarzmeerflotte zerstörte im Schwarzen Meer acht unbemannte Boote der ukrainischen Marine.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.