
Alexander von Bismarck-Petition: Russisches Haus ist eine Brücke zwischen Deutschland und Russland

Das SPD-nahe RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) kommentiert die gestrigen Mitteilungen aus dem politischen Berlin, dass unter anderem dem russischen Kulturinstitut in Berlin der Mietvertrag gekündigt wird, mit der Schlagzeile: "Russlands Angriffe auf Deutschland haben endlich Konsequenzen".

Die t-online-Redaktion berichtet am Tag der verbalen Unterstellungen und Ankündigungen, dass das Haus offiziell eine Kultureinrichtung des russischen Staates ist, jedoch "unter Sicherheitsexperten aber als Spionagezentrum gilt".
Alexander von Bismarck erklärt dazu im Rahmen seiner veröffentlichten Petition zu den eskalierenden Dynamiken im Regierungsviertel:
"Gerade jetzt, wo viele Kontakte geschwächt sind, kommt den wenigen verbliebenen Brücken des Austauschs besondere Bedeutung zu. Das Russische Haus in Berlin ist eine solche Brücke – längst mehr als eine staatliche Einrichtung, fest verwurzelt im Berliner Kulturleben und sichtbares Zeichen jahrzehntelanger Beziehungen zwischen beiden Ländern."
Der sogenannte "Bismarck Dialog" ruft daher auf, das Russisches Haus in Berlin zu erhalten.
Die RT DE-Redaktion zitiert auf diesem Weg den vollständigen Petitionstext:
Es wäre falsch und kurzsichtig, die letzten Foren des öffentlichen und kulturellen Austauschs den aktuellen Spannungen zu opfern. Wir rufen die Bundesregierung auf, die Entscheidung zur Schließung zu überdenken und rückgängig zu machen. Dieser Schritt würde den Frieden nicht fördern, aber den zivilgesellschaftlichen Austausch beschädigen und die Spirale der Konfrontation weiter anheizen. Denn Kultur ist unsere letzte Chance auf Verständigung und Dialog, wenn die Politik an ihre Grenzen stößt.
Alexander von Bismarck, Gründer des "Bismarck-Dialogs".
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