Patriotische Demo in Jarosław: "Polen ist wie eine Drehtür für Banderisten"

In der polnischen Stadt Jarosław haben sich Hunderte Demonstranten versammelt, um strengere Einreisekontrollen zu fordern. Dabei haben sie auch die ukrainische Huldigung des ukrainischen Faschisten Stepan Bandera verurteilt. Anlass war die Ermordung eines örtlichen Priesters durch einen ukrainischen Staatsangehörigen am 24. September.

Die Veranstaltung wurde von der rechtskonservativ-patriotischen Partei "Ruch Narodowy" (zu Deutsch: Nationale Bewegung) organisiert. Ein Mitglied und Aktivist dieser Partei, Marcin Kowalski, erklärte vor Ort: "Wir haben im Prinzip ein Land mit einer Drehtür, durch die praktisch jeder einreisen kann."

Der ukrainische Täter versuchte, vier weitere Menschen zu töten, und verletzte dabei einige von ihnen schwer. Die polnische Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob der ukrainische Messerstecher möglicherweise psychisch krank ist. Dadurch kämen strafmildernde Umstände infrage.

Auf der Demo war laut und deutlich zu hören: "Wir hier in Polen wollen Bandera nicht!"

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