"Judäa und Samaria" – so wird das Westjordanland von der israelischen Führung genannt – "ist unser Zuhause", versicherte Ben-Gvir ferner. "Wir sind schon seit jeher hier und werden für alle Ewigkeit hier sein", konstatierte er.
Gemäß den Oslo-Abkommen aus den 1990er Jahren soll die "Zone A" unter ziviler und sicherheitspolitischer Kontrolle der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) stehen. "Zone B" soll unter ziviler Kontrolle der PA und gemeinsamer israelisch-palästinensischer Sicherheitskontrolle stehen und etwa 22 Prozent des Gebietes umfassen. "Zone C" wiederum steht unter vollständiger israelischer Militär- und Zivilverwaltung und umfasst die israelischen Siedlungen. Diese Zone soll 60 Prozent des Westjordanlands einnehmen.
Durch die israelische Siedlungspolitik dehnt sich die Kontrolle Israels über die Zonen A und B de facto immer weiter aus.
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