Im vergangenen Jahr hat die Anzahl der Altersrenten in Deutschland einen neuen Rekordwert erreicht. Wie aus einem Bericht der Deutschen Rentenversicherung (DRV) zur Vertreterversammlung am 10. Juni hervorgeht, wurden Ende des Jahres 2025 etwa 19,1 Millionen Altersrenten ausgezahlt. Die Ausgaben dafür belaufen sich auf 301,4 Milliarden Euro. Rüdiger Herrmann, Vorsitzender der DRV-Vertreterversammlung, erklärte diesbezüglich:
"Für einen Großteil der Haushalte in Deutschland ist die Rente die wichtigste Einkommensquelle im Alter. Die Politik muss dies in ihren Entscheidungen berücksichtigen und dafür Sorge tragen, dass Rentenleistungen auch in Zukunft verlässlich bleiben."
Weiter heißt es im Bericht, dass rund ein Drittel der Rentner mit Abschlägen vorzeitig in den Ruhestand gehe:
"Im Durchschnitt werden diese Renten rund 33 Monate vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Anspruch genommen."
Die Rentenabschläge betragen nach Angaben der Versicherung 0,3 Prozent für jeden Monat, um den der Rentenbeginn vorgezogen wird.
Langfristig hätten sich der Anteil von vorzeitigen Rentnern wie auch die Zeitspanne zwischen dem vorzeitigen Renteneintritt und der Regelaltersrente allerdings gesenkt, so der Bericht weiter. Im Jahr 2011 haben diese Werte noch 48 Prozent beziehungsweise 36 Monate betragen.
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