Das US-Kriegsministerium hat aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern erlaubt, Informationen zu Untersuchungen im Zusammenhang mit unidentifizierten Flugobjekten (UFO) und unidentifizierten anomalen Phänomenen (UAP) an autorisierte Stellen weiterzugeben. Das geht aus einer auf der Website des Ministeriums veröffentlichten Erklärung hervor.
Das Ministerium hat "in direkter Übereinstimmung" mit der Forderung von US-Präsident Donald Trump nach vollständiger Transparenz in UAP-Fragen eine gezielte rechtliche Ausnahmeregelung von den Vertraulichkeitsvorschriften erlassen, heißt es in dem Dokument. Diese Ausnahme schafft einen autorisierten und rechtlich abgesicherten Mechanismus, über den aktuelle und ehemalige Mitarbeiter national verteidigungsrelevante Informationen (NDI) im Zusammenhang mit UAP an bevollmächtigte Vertreter der Initiative PURSUE weitergeben können. PURSUE steht für das präsidiale System zur Offenlegung von Informationen und Berichterstattung über UAP-Sichtungen.
Ausdrücklich betont wird, dass eine Offenlegung an PURSUE-Vertreter keine Vertragsstrafen wegen Verstoßes gegen bestehende Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDAs) nach sich zieht und nicht zum Entzug der Sicherheitsfreigabe führt.
Das Ministerium erklärte, der neue Mechanismus erlaube eine systematische Untersuchung und Bewertung historischer wie aktueller UAP-Daten.
Bereits im Mai hatte das US-Kriegsministerium mit der Freigabe von Archivmaterial begonnen – seither hat die Behörde fünf Sammlungen von Daten zu unidentifizierten anomalen Phänomenen veröffentlicht, zuletzt mit 16 Videoaufnahmen.
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