Schwarzes Meer: Ukrainische Streitkräfte versenken ziviles Containerschiff

Die ukrainischen Streitkräfte haben letzte Nacht ein ziviles Frachtschiff im Schwarzen Meer mit Drohnen angegriffen, wodurch es gesunken ist. Dies melden russische Behörden. Alle Besatzungsmitglieder seien gerettet worden.

Im Schwarzen Meer ist ein Containerschiff durch einen Angriff ukrainischer Drohnen gesunken. Dies teilt der russische Atomkonzern "Rosatom" mit. In einer entsprechenden Erklärung heißt es:

"Heute Nacht wurde im Wassergebiet des Schwarzen Meeres, 130 Meilen von der Stadt Noworossijsk entfernt, das der Firma FESCO gehörende Frachtschiff "Janina" infolge eines Angriffs durch Kampfdrohnen der ukrainischen Streitkräfte beschädigt und sank."

Der Generaldirektor von Rosatom, Alexei Lichatschow, merkte an, dass die Drohnen das Schiff gegen 22:00 Uhr Moskauer Zeit angegriffen hätten. Er betonte:

"Es handelte sich um ein ganz gewöhnliches ziviles Containerschiff, das in internationalen Gewässern unterwegs war und zivile Güter transportierte – von Tiefkühlprodukten bis zu Bau- und Ausbaumaterialien."

Seinen Angaben zufolge wurden alle 17 Besatzungsmitglieder – das letzte "buchstäblich vor einer Stunde" – gerettet und befinden sich in einem zufriedenstellenden Zustand. Sie wurden dank des Einsatzes der Seefliegerei der russischen Schwarzmeerflotte an Land gebracht.

Lichatschow dankte der internationalen Besatzung des Schiffes "Delphinus" unter der Leitung ihres Kapitäns – eines ägyptischen Staatsbürgers –, der sich trotz der Gefahr durch Drohnen nachts zum Unfallort begab und 16 Menschen rettete.

Der Rosatom-Chef bezeichnete das Vorgehen der ukrainischen Streitkräfte als Piraterie und Seeräuberei.

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